Das Prinzip: Der Körper im Ohr
Das grundlegende Modell hinter der Ohrakupunktur ist das Embryo- Modell.
Mann stellt sich das Ohr wie einen auf den Kopf stehendes Embryo im Mutterleib vor-
Das Ohrläppchen entspricht dem Kopf und dem Gehirn.
Die innere Ohrmuschel repräsentiert die inneren Organe des Brust- und Bauchraumes.
Der äußere Ohrrand bildet die Wirbelsäule und die Gliedmaßen ab.
Warum wirkt die Ohrakupunktur so schnell?
Das Ohr ist extrem empfindlich und wird von mehreren großen Nerven ( Vagusnerv, Trigeminusnerv) direkt versorgt.
Reize, die wir über feine Nadeln am Ohr setzen, haben einen extrem kurzen Weg zum Gehirn.
Sie beeinflussen das vegetative Nervensystem fast ohne Verzögerung, weshalb die entspannende oder schmerzlindernde Wirkung oft schon während der Behandlung einsetzt.
Wofür ist Ohrakupunktur gut?
Schmerzlinderung: Akute und chronische Schmerzen des Bewegungsapparates (Rücken-, Gelenk-, Kopfschmerzen, Verspannungen , Migräne)
Psyche & Stress: Innere Unruhe, Schlafstörungen, Angstzustände, depressive Verstimmungen, Burnout
Suchttherapie & Gewichtsreduktion: Raucherentwöhnung, Unterstützung bei Diäten
Hormonelle & vegetative Störungen: Allergien, Heuschnupfen, Magen-Darm-Beschwerden, PMS, WechseljahrbeschwerSch
Wie läuft eine Behandlung ab?
Nach einen Gespräch, in dem die aktuellen Probleme, die Krankengeschichte und das Therapieziel erörtert werden, legt sich der Patient/in auf eine Liege und ich suche die aktiven Punkte, die sich durch Schmerzempfindlichkeit zeigen.
Mit sehr feinen, sterilen Einwegnadeln, mit Dauernadeln oder mit Magnetkügelchen steche ich die aktiven Punkte an oder beklebe sie mit den Magnetkügelchen.
Danach erfolgt die Ruhephase von 20-30 Minuten, in der es schon zu ersten Reaktionen kommt, wie Wärme oder Kribbeln am Ohr oder eine wohltuende Entspannung setzt ein.
Nach der Ruhephase entferne ich die Einmalnadeln schmerzfrei . Dauernadeln oder Magnetkügelchen können ein paar Tage im Ohr verbleiben.
Komplikationen und Nebenwirkungen
Das Suchen der Punkte kann schmerzhaft sein, genauso wie das Einstechen der Nadeln.
An der Einstichstelle kann es zu Pochen oder Brennen kommen.
Es können bei empfindlichen Menschen Kreislaufprobleme entstehen.
In sehr seltenen Fällen kann es an der Einstichstelle zu Entzündungen kommen.
Unter Umständen kann es zur sogenannten Erstverschlimmerung kommen.
Behandlungszyklus
Ein – vier Behandlungen pro Woche
Zehn – zwölf Sitzungen, wobei sich nach vier – fünf Sitzungen eine deutliche Verbesserung zeigen sollte.
Behandlungskosten
Die Kosten einer Behandlung belaufen sich auf 30 € pro Termin.
Bei einer Vorabbuchung von fünf Terminen gibt es einen Peisnachlass von 10 %
Aus wettbewerbsrechtlichen Gründen erfolgt gem. § 3 Heilmittelwerbegesetz folgender Zusatz:
Die hier vorgestellten Therapieformen werden in der Naturheilkunde mit positiven Erfahrungen angewandt, obgleich sie in der Schulmedizin umstritten sind oder abgelehnt werden und /oder nicht als wissenschaftlich bewiesen gelten.

